Walker Evans der aus einer wohlhabenden Familie stammt lebt ein sehr angenehmes Leben obwohl ihm begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. In der Bibliothek von Sylvia Beach in Paris setzt er sich mit seiner Leidenschaft der Literatur auseinander. Seine Vorbilder sind die Schriftsteller Gustave Flaubert, Ernest Hemingway oder James Joyce. 1928 entscheidet er sich der Fotografie zuzuwenden. Er begeistert sich eher für Objekte, Städte und Landschaften, weniger für Menschen. Als er anfängt in seinen Fotografien Personen hinzuzufügen meidet er soziale Kontakte. Mit oder ohne Personen portraitierte Evans das Leben der amerikanischen Gesellschaft, diese oft in Armut oder Einsamkeit wie zum Beispiel in der Fotografie CONEY ISLAND BOARDWALK, 1929. Auf der Strasse kann ich meinen Blick schulen soll er einmal gesagt haben. Unermüdlich hat er mit Kameras, Farbe und Sofortbildtechnik experimentiert oder machte sogar verdeckte Aufnahmen in der Metro. Eine surrealistische Komponente durchzieht sein Werk. Er wurde zum definitiven Portraitfotografen Amerikas ab 1928 - 74.
Walker Evans comes from a wealthy family and lives a decent life with modest financial savings. In the library of Sylvia Beach in Paris he commits himself to literature. Great examples for him are Gustave Flaubert, Ernest Hemingway and James Joyce. In 1928 he decides to become a professional photographer. He is more fond of objects, urbanity and landscapes than humans. His works have a surrealistic touch. He begins to implement people into his photographs and reduces social contact. He becomes one of the definite portrait - photographers in America from 1928-74, mostly for photographic series on american suburban poverty and loneliness CONEY ISLAND BOARDWALK, 1929. He experiments with different camera technology and colour. He even shoots photographs hidden in subways.